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Medizinische Forschungen haben ergeben, dass Menschen mit Psoriasis überdurchschnittlich häufig unter Begleiterkrankungen leiden.
Verursacher ist ein mit der Schuppenflechte einhergehender Entzündungsprozeß im Körper, der ihn unter anderem anfälliger für Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörungen und Schlaganfälle macht Auch das
Risiko einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) zu erleiden, ist bei Psoriasis-Patienten erhöht. Gesunde Ernährung, mehr Bewegung, die Aufgabe des Rauchens: Die Ärzte haben viele Tips wenn es um die Vorbeugung von
Herzinfarkten geht. Dennoch gibt es Faktoren im Körper, die unabhängig vom Lebensstil ein erhöhtes Risiko für das Erleiden eines Myokardinfarkts mit sich bringen. Häufigste Ursache für einen Herzinfarkt ist die
Koronare Herzkrankheit (KHK), die alle Erkrankungen umfasst, bei denen es zu vorübergehenden oder bleibenden Störungen der Durchblutung in den Herzkranzgefäßen kommt. Bei Menschen mit Psoriasis wird im
Vergleich zu Menschen mit gesunder Haut häufiger eine Verkalkung von Arterien (Arteriosklerose) diagnostiziert. Gutes Indiz dafür ist ein erhöhter CRP-Wert, ein Blutwert, der anzeigt, ob eine Entzündung im Körper
vorhanden ist.
Auch wenn die Todesfälle wegen Herzinfarkt mit dem Fortschritt der Medizin in den vergangenen Jahrzehnten prozentual zurückgingen, ist der
Herzinfarkt immer noch die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.
Ein Teil des Herzens stirbt
Beim Infarkt des Herzens stirbt ein Teil des
Herzmuskels durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes (Koronararterie)ab. In der Regel gibt es drei von diesen großen Arterien, die das Herz mit Blut und Sauerstoff versorgen. Wird eine der Adern durch ein
Blutgerinnsel verstopft, kann das Blut nicht mehr durchfließen. Die Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen ist unterbrochen. Gelingt es nicht, die verschlossene Ader innerhalb weniger Stunden wieder zu öffnen, stirbt
der von dieser Ader versorgte Teil des Herzmuskels. In den meisten Fällen sind die Anzeichen für einen Herzinfarkt eindeutig: Die Patienten klagen über plötzlich auftretende, starke Schmerzen vornehmlich im linken
Brustbereich. Die Schmerzen können in den Oberbauch, den Rücken, die Kiefer oder in die Arme ausstrahlen. Oft kommt es dabei zu Schweißausbrüchen und Übelkeit. Betroffene beschreiben ein Engegefühl im Brustkorb und
ein sehr starkes Gefühl der Angst. Die Symptome können unterschiedlich sein - je nachdem, welches Herzkranzgefäß betroffen ist.
Andere Symptomatik bei Frauen
Bei Frauen treten die Symptome häufig weniger ausgeprägt auf. Nur rund ein Drittel hat die
Brustschmerzen. Oft klagen die Patientinnen aber über starke Erschöpfung. Ebenso können Schlafstörungen, Kurzatmigkeit und Magenbeschwerden Anzeichen für einen Herzinfarkt bei Frauen sein.
Diagnose mit Elektrokardiogramm
Besteht der Verdacht auf einen Infarkt gibt das Elektrokardiogramm die schnellste und präziseste Antwort. Sowohl der Ort als
auch die Größe des Infarktes können festgestellt werden. Darüber hinaus dienen Blutuntersuchungen und Herz-Ultraschall der Diagnose. In etwa 25 Prozent der Fälle verläuft ein Infarkt vergleichsweise glimpflich ab.
Der Infarkt wird von den Betroffenen oft gar nicht wahr genommen und erst bei einer routinemäßigen EKG-Untersuchung entdeckt. Sendet der Körper aber eindeutige Warnsignale aus, gilt: Schnelles Handeln rettet
Leben. Treten die beschriebenen Symptome auf, müssen sie sehr ernst genommen werden. Die Patienten sollten schnellst-möglich einen Notarzt rufen (lassen). Die Behandlung von lebensbedrohlichen
Herzrhythmusstörungen gehört ins Krankenhaus. Je schneller die verschlossene Blutader wieder geöffnet wird, desto weniger Herzmuskelgewebe stirbt ab. Das verbessert die Prognose. Komplikationen und Folgeerkrankungen
z.B. eine anhaltende Herzschwäche können vermieden werden.
Irrtum von Frauen
Wenn es um ihr Herz geht sind viele Frauen falsch informiert: 59 Prozent glauben noch immer, dass
Herzinfarkte vor allem Männer betreffen. Das zeigt eine Umfrage der DAK. Auf die leichte Schulter nehmen Frauen anscheinend auch mögliche Risikofaktoren, die gleich-zeitig erste Warnsignale für Krankheiten sein
können: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und erhöhte Cholesterinwerte - die Grundlagen hierfür werden häufig schon in jungen Jahren gelegt. Wenn es um Herz und Kreislauf geht „doktern" viele Frauen
offenbar lieber an Symp-tomen herum, statt das Übel bei der Wurzel zu packen. Medikamente aber können lediglich helfen, einzelne Risikofaktoren unter Kontrolle zu halten.
Häufigste Symptome für einen Herzinfarkt
Schmerzen im Brustbereich ausstrahlend auf Arme, Oberbauch, Kiefer oder Rücken Atemnot, Übelkeit und Erbrechen Angstgefühl
Frauen zeigen die Symptome starke Erschöpfung Schlafstörungen
Magenbeschwerden
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